Geschichte der Bogenabteilung

Als die Schützengesellschaft 1841 gegründet wurde, war der Bogen, der im Mittelalter ganze Schlachten entschieden hatte, längst in Vergessenheit geraten. Erst in den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde er als Sportgerät in Deutschland wiederentdeckt, da die Amerikaner ihren geliebten Bogensport auch in Deutschland ausübten und so auch Deutschen die Welt des Bogensports näher brachten. Im Westerwald jedoch dauerte es noch bis in die 90er Jahre, bis sich eine begeisterte Bogenszene zu bilden begann.

Als dann im Jahre 2004 Eberhard und Lissy Kandler auf der Suche nach einem neuen Bogenverein waren, entwickelte sich schnell ein Austausch zwischen ihnen und dem damaligen Vorstand der Schützengesellschaft. Man war sich bald einig und so konnte am 6.10.2004 in Anwesenheit des geschäftsführenden Vorstandes Karl-Heinz Orth, Andreas Langenbach, Stephan Heer und Manuela Hain sowie der ersten Bogenschützen Eberhard und Lissy Kandler, Kristian Kandler und Jürgen Rommerscheidt die neue Abteilung Bogensport gegründet werden.

Sofort wurde damit begonnen, die Pinge als neuer Außenschießplatz herzurichten, wobei unsere Schützenschwestern und -brüder hier genauso hilfsbereit zugriffen wie auch bei den vielen Turnieren, die in den nächsten Jahren folgten. Man kann es nicht anders sagen: Wir Bogenschützen wurden mit offenen Armen begrüßt.

Bisher wurde die Bogenabteilung von folgenden Abteilungsleitern verantwortlich geleitet:
Eberhard Kandler (2004-2006)
Lissy Kandler (2006-2007)
Ingmar Bodin (2007-2009)
Jens Koschorreck (2009-2013)
Stephan Schmidt (seit 2013).